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Heißkanal-Mehrzonen-Temperaturregler
Serie NL 5000

  • Kompakte Reglereinheit für bis zu 32 Zonen
  • Speziell optimiert für Heißkanal-Anwendungen
  • Automatische Regelstreckenanpassung jeder Zone
  • Integrierte Laststromkontrolle
  • Intelligente, frei programmierbare Softstartroutine
  • Frei programmierbare Temperaturgrenzwerte für jede Zone
  • Umfangreiche Selbst-Überwachungsfunktionen

 

Anwendung

Das speziell für den Anwendungs-bereich Heißkanalregelung optimierte Konzept bietet größtmögliche Regelqualität, einfache Bedienung und umfangreiche Selbstüberwachung. Die Geräte sind unabhängig vom Heißkanalhersteller einsetzbar.

Aufbau

Regelelektronik und Halbleiter-Schaltelemente vereint in einem handlichen, stabilen Metall-Gehäuse. Seitlich angebrachte Lastsicherungen ermöglichen unkomplizierten Sicherungswechsel im Fehlerfall. Optional ist eine Lastsicherungs-Ausfallkontrolle vorgesehen.

Funktion

Regelung
Mikroprozessorregler mit automatischer Regelstrecken-anpassung analysiert automatisch die Charakteristik jeder Zone und passt das Regelverhalten entsprechend an.
Auch während des laufenden Betriebes kann jederzeit ein Optimierungslauf für alle Regelzonen per Knopfdruck ausgelöst werden.


Temperaturanzeige

Im Normalbetrieb werden die Ist-Werte sämtlicher Zonen
(NL5000 bis 10 Zonen) oder jeweils Gruppen von 8 Zonen alternierend angezeigt.
Auf Tastendruck wechselt die Anzeige zu weiteren Betriebsparametern: aktueller Stellgrad, Grenzwerte, Tendenzanzeige, Laststrom.

Sollwert-Temperatureingabe

Die Sollwerteingabe kann jederzeit durch Anwahl der entsprechenden Zone und betätigen der Up/Down-Tasten geändert werden.

Standby-Betrieb

Für jede Zone ist ein zweiter Sollwert vorprogrammierbar. Über einen externen Kontakt können alle Zonen gleichzeitig auf Ihren jeweiligen Zweit-Sollwert als Standby-Wert umgeschaltet werden.

Alarmkontakte

Für jede Zone separat sind 2 Alarmfunktionen einstellbar, die auf 2 unabhängige, potentialfreie Sammel-Alarmkontakte als gemeinsame Ausgänge für alle Zonen wirken.
Werksseitig sind ein Übertemperatur-Alarm sowie ein Lastbruch-Alarm konfiguriert.

Fühlerbruch-Automatik

Fühlerbruch wird durch eine Fehlermeldung im Display der entprechenden Zone signalisiert. Gleichzeitig schaltet diese Zone auf Stellerbetrieb mit dem zuletzt ermittelten Stellgrad. Manuelle Einstellung ist jederzeit möglich.

Manueller Stellerbetrieb

Umschaltung auf Stellerbetrieb ist auch bei angeschlossenem Fühler jederzeit möglich.

Sollwertbegrenzung

Zum Schutz vor Missbrauch oder versehentlichen Fehlprogrammierungen kann sowohl ein minimaler als auch ein maximal einstellbarer Sollwert vorgegeben werden.

Softstart

Der Regler startet immer mit einer Softstartphase zum schonenden Anfahren kalter Heizungen. In dieser Phase sind Stellgrad und Temperatur für eine definierte Zeit begrenzt. Die werksseitig voreingestellten Werte (50% / 80°C / 5min)  sind variabel.

Stromüberwachung

Der Laststrom wird für jede Zone individuell ermittelt. Bei Unterschreiten des vorgewählten Mindeststromes schaltet der entsprechende Alarmkontakt.

Kopierfunktion

Zur Vereinfachung der Zonen-Einstellungen können die Konfigurationsdaten einer  Zone mit Hilfe der Kopierfunktion schnell  auf andere Zonen übertragen werden.

Individuelle Anpassung

Die Geräte sind weitgehend auf sinnvolle Parameterwerte voreingestellt.
Nahezu sämtliche vorgegebenen Betriebs- und Konfigurations-Parameter können leicht geändert und den speziellen Bedürfnissen des Produktionsprozesses
entsprechend angepasst werden.

Boostfunktion

Gegen „eingefrorene“ Düsen: Nach erstmaligem Erreichen des Temperatur-Sollwertes wird einmalig um eine frei wählbare Temperatur-Differenz über diesen Sollwert hinaus geheizt. Möglicherweise noch in der Düse befindliche alte Produktionsreste werden auf diese Weise schnell entfernt. Auch während des laufenden Betriebes kann bei Bedarf auf Knopfdruck für sämtliche Zonen gleichzeit nochmals "Nachgeboostet" werden.

Verbundaufheizung

Beim Aufheizen zum vorgewählten Sollwert richtet sich der Regler nach der langsamsten Strecke im Regel-Verbund und "bremst" die schnelleren Strecken entsprechend herunter. Hierdurch werden thermische Spannungen im Werkzeug weitestgehend vermieden.

Weitere Selbstüberwachungsfunktionen

Reaktion auf Fühlerverpolung und Fehler im Halbleiter-Schaltelement werden in der ausführlichen Bedienungsanleitung beschrieben.