AnwendungDas speziell für den Anwendungs-bereich Heißkanalregelung optimierte Konzept bietet größtmögliche Regelqualität, einfache Bedienung und umfangreiche Selbstüberwachung. Die Geräte sind unabhängig vom Heißkanalhersteller einsetzbar.
AufbauRegelelektronik und Halbleiter-Schaltelemente vereint in einem handlichen, stabilen Metall-Gehäuse. Seitlich angebrachte Lastsicherungen ermöglichen unkomplizierten Sicherungswechsel im Fehlerfall. Optional ist eine Lastsicherungs-Ausfallkontrolle vorgesehen.
Funktion
Regelung Mikroprozessorregler mit automatischer Regelstrecken-anpassung analysiert automatisch die Charakteristik jeder Zone und passt das Regelverhalten entsprechend an. Auch während des laufenden Betriebes kann jederzeit ein Optimierungslauf für alle Regelzonen per Knopfdruck ausgelöst werden.
TemperaturanzeigeIm Normalbetrieb werden die Ist-Werte sämtlicher Zonen (NL5000 bis 10 Zonen) oder jeweils Gruppen von 8 Zonen alternierend angezeigt. Auf Tastendruck wechselt die Anzeige zu weiteren Betriebsparametern: aktueller Stellgrad, Grenzwerte, Tendenzanzeige, Laststrom.
Sollwert-TemperatureingabeDie Sollwerteingabe kann jederzeit durch Anwahl der entsprechenden Zone und betätigen der Up/Down-Tasten geändert werden.
Standby-BetriebFür jede Zone ist ein zweiter Sollwert vorprogrammierbar. Über einen externen Kontakt können alle Zonen gleichzeitig auf Ihren jeweiligen Zweit-Sollwert als Standby-Wert umgeschaltet werden. |
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AlarmkontakteFür jede Zone separat sind 2 Alarmfunktionen einstellbar, die auf 2 unabhängige, potentialfreie Sammel-Alarmkontakte als gemeinsame Ausgänge für alle Zonen wirken. Werksseitig sind ein Übertemperatur-Alarm sowie ein Lastbruch-Alarm konfiguriert.
Fühlerbruch-AutomatikFühlerbruch wird durch eine Fehlermeldung im Display der entprechenden Zone signalisiert. Gleichzeitig schaltet diese Zone auf Stellerbetrieb mit dem zuletzt ermittelten Stellgrad. Manuelle Einstellung ist jederzeit möglich.
Manueller StellerbetriebUmschaltung auf Stellerbetrieb ist auch bei angeschlossenem Fühler jederzeit möglich.
SollwertbegrenzungZum Schutz vor Missbrauch oder versehentlichen Fehlprogrammierungen kann sowohl ein minimaler als auch ein maximal einstellbarer Sollwert vorgegeben werden.
SoftstartDer Regler startet immer mit einer Softstartphase zum schonenden Anfahren kalter Heizungen. In dieser Phase sind Stellgrad und Temperatur für eine definierte Zeit begrenzt. Die werksseitig voreingestellten Werte (50% / 80°C / 5min) sind variabel.
StromüberwachungDer Laststrom wird für jede Zone individuell ermittelt. Bei Unterschreiten des vorgewählten Mindeststromes schaltet der entsprechende Alarmkontakt. |
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KopierfunktionZur Vereinfachung der Zonen-Einstellungen können die Konfigurationsdaten einer Zone mit Hilfe der Kopierfunktion schnell auf andere Zonen übertragen werden.
Individuelle AnpassungDie Geräte sind weitgehend auf sinnvolle Parameterwerte voreingestellt. Nahezu sämtliche vorgegebenen Betriebs- und Konfigurations-Parameter können leicht geändert und den speziellen Bedürfnissen des Produktionsprozesses entsprechend angepasst werden.
BoostfunktionGegen „eingefrorene“ Düsen: Nach erstmaligem Erreichen des Temperatur-Sollwertes wird einmalig um eine frei wählbare Temperatur-Differenz über diesen Sollwert hinaus geheizt. Möglicherweise noch in der Düse befindliche alte Produktionsreste werden auf diese Weise schnell entfernt. Auch während des laufenden Betriebes kann bei Bedarf auf Knopfdruck für sämtliche Zonen gleichzeit nochmals "Nachgeboostet" werden.
VerbundaufheizungBeim Aufheizen zum vorgewählten Sollwert richtet sich der Regler nach der langsamsten Strecke im Regel-Verbund und "bremst" die schnelleren Strecken entsprechend herunter. Hierdurch werden thermische Spannungen im Werkzeug weitestgehend vermieden.
Weitere SelbstüberwachungsfunktionenReaktion auf Fühlerverpolung und Fehler im Halbleiter-Schaltelement werden in der ausführlichen Bedienungsanleitung beschrieben. |